KÖ-BOGEN II DÜSSELDORF

Kö-Bogen II Düsseldorf Kö-Bogen II Düsseldorf Kö-Bogen II Düsseldorf

 

Planung für ein innerstädtisches Großprojekt
In zentraler Lage der Landeshauptstadt Düsseldorf, zwischen dem Dreischeibenhaus, dem Schauspielhaus mit dem Gustaf-Gründgens-Platz, der Schadowstraße und den neuen Liebeskind-Bauten, entsteht eines der innovativsten Gebäude Düsseldorfs. Der Entwurf des Handels- und Dienstleistungszentrums mit ca. 28.000 m² BGF stammt aus der Feder des Düsseldorfer Architektenbüros ingenhoven architects. Die bauliche Maßnahme ist von größter Komplexität und steht im Mittelpunkt der Öffentlichkeit.

Geotechnik at its best
Die Entwurfs- und Ausführungsplanung der bis zu 17 m tiefen Schlitzwandbaugrube richtete sich nach besonders komplexen Randbedingungen: Umgeben von dem Dreischeibenhaus mit angeschlossener Tiefgarage, dem Düsseldorfer Schauspielhaus, der Wehrhahn-Linie (U-Bahn), dem Kö-Bogen-Tunnel und dem Spindelbauwerk der Landeshauptstadt Düsseldorf mit Anbindung an den Kö-Bogen II und die Tiefgarage des Dreischeibenhauses befindet sich das Baufeld inmitten von Altbestand und intensiver Nachbarbebauung. Vor Baubeginn der Baugrube wurden deshalb umfangreiche Baugrunduntersuchungen sowie Berechnungen zu den Grundwasserverhältnissen unter besonderer Berücksichtigung des geplanten Grundwassersperrwerks durchgeführt. Die Baugrubenplanung sowie die Planung der speziellen Gründung des Gebäudekomplexes auf in Schlitzwandbarette eingestellte Primärstützen als auch Bauphase selbst wurden und werden fachtechnisch begleitet.

Schlitzwandbaugrube mit Fertigteilstützung
Die mit fünf Tiefgeschossen geplante neue Tiefgarage erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 84 m x 54 m und ersetzt die bestehende 3-geschossige Tiefgarage. Der Verkehrsanschluss der Tiefgarage an den Kö-Bogen-Tunnel erfolgt über ein Spindelbauwerk, über das auch die Tiefgarage des benachbarten Dreischeibenhauses angebunden wird. Die Tiefgarage und die Untergeschosserweiterung für die Hochbauten werden in einer Schlitzwandbaugrube hergestellt, die die bestehende Tiefgarage umfasst und im Süden erweitert wird. Hierbei kommen Spezialtiefbaugeräte zum Einsatz. In Teilbereichen wird die Schlitzwand durch das bestehende Bauwerk geführt. Der Abbruch der bestehenden Tiefgarage ist auf die Aussteifung der Schlitzwandbaugrube abzustimmen. Ein zusätzlicher Effizienzfaktor: Die für die Baugrube gewählte Deckelbauweise erfolgt gleichzeitig nach oben und nach unten.

Auftraggeber
Düsseldorf Schadowstraße 50/52 GmbH & Co. KG

Standort
Düsseldorf

Architektur
ingenhoven architects

Technische Daten
 28.000 m² BGF

Leistungen
Tragwerksplanung gem. HOAI Lph. 1-6, 8
Besondere Leistungen: Verbau, Rückbauplanung, Baugrube, 3D-Modellierung auf Basis von BIM

PDF-Version

Kö-Bogen II Düsseldorf

 

Der Verbau der bis zu 17 m tiefen Schlitzwandbaugrube wird mit besonders leistungsstarken Geräten hergestellt. Das Aufrüsten der imposanten Geräte kann bis zu zwei Tage in Anspruch nehmen.

Kö-Bogen II Düsseldorf

 

Herstellung der geplanten Schlitzwandbarette

Kö-Bogen II Düsseldorf

 

Herstellung der mit einem Durchmesser von bis zu 2,0 m geplanten Bohrpfähle

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